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	<title>1-Euro-Job-Blog &#187; Praxisberichte</title>
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	<description>Nachrichten zu Ein-Euro-Jobs</description>
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		<title>1-Euro-Job-Blog &#187; Praxisberichte</title>
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		<title>Praxisberichte</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 13:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>1euroblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxisberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kritik des Bundesrechnungshofes

 	Deutliche Kritik übt der Bundesrechnungshof in seinem Prüfbericht für den  	Bundestag vom 19.5.2006 an der Praxis der Umsetzung des SGB II. Insbesondere  	zu den Ein-Euro-Jobs stellt er folgende Mängel fest:

Bei fast einem Viertel  		der geprüften Maßnahmen mit Arbeitsgelegenheiten (so genannte  		Ein-Euro-Jobs) lagen die Förderungsvoraussetzungen nicht vor, weil die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=1euroblog.wordpress.com&blog=829212&post=20&subd=1euroblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><ul>
<li><strong>Kritik des Bundesrechnungshofes</strong></li>
</ul>
<p align="justify"> 	Deutliche Kritik übt der Bundesrechnungshof in seinem Prüfbericht für den  	Bundestag vom 19.5.2006 an der Praxis der Umsetzung des SGB II. Insbesondere  	zu den Ein-Euro-Jobs stellt er folgende Mängel fest:</p>
<blockquote>
<p align="justify"><span style="font-size:11pt;">Bei fast einem Viertel  		der geprüften Maßnahmen mit Arbeitsgelegenheiten (so genannte  		Ein-Euro-Jobs) lagen die Förderungsvoraussetzungen nicht vor, weil die  		zu erledigenden Tätigkeiten nicht im öffentlichen Interesse, nicht  		zusätzlich oder nicht wettbewerbsneutral waren. Bei weiteren knapp 50 %  		der geprüften Fälle hatten die Grundsicherungsstellen keine  		verlässlichen Kenntnisse über die Maßnahmeinhalte, so dass auch hier  		Zweifel an der Förderungsfähigkeit bestanden. Die Grundsicherungsstellen  		überließen häufig wesentliche Teile des Fallmanagements, wie das  		Profiling oder die Entscheidung, ob und in welcher Arbeitsgelegenheit  		erwerbsfähige Hilfebedürftige eingesetzt werden sollen, den  		Maßnahmeträgern. Sie waren daher nicht ausreichend über Maßnahmeinhalte,  		Einsatzorte und die von den Teilnehmern auszuübenden Tätigkeiten  		informiert.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size:11pt;">Die  		Grundsicherungsstellen gewährten Maßnahmeträgern überwiegend einen  		pauschalen monatlichen Zuschuss für die Beschäftigung eines  		Hilfebedürftigen in Höhe von durchschnittlich 255 Euro, unterließen es  		aber, eine Kalkulation der Kosten anzufordern und die Notwendigkeit der  		geltend gemachten Kosten zu prüfen. Unter Berücksichtigung der  		Maßnahmekostenpauschale und einer Mehraufwandentschädigung für den  		Hilfebedürftigen von durchschnittlich 180 Euro neben den übrigen Kosten  		der Grundsicherung waren Arbeitsgelegenheiten nicht zwingend  		kostengünstiger als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, durch die  		sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen  		werden. Während der Teilnahme eines Hilfebedürftigen an einer  		Arbeitsgelegenheit waren die Grundsicherungsstellen nur eingeschränkt im  		Rahmen der Stellenvermittlung aktiv und führten kaum strategische  		Gespräche mit den Maßnahmeteilnehmern, etwa zur Abberufung und Zuweisung  		in eine besser passende, arbeitsmarktnähere oder kostengünstigere  		Maßnahme bzw. zur Nachhaltung des konkreten mit der Maßnahme verfolgten  		Zweckes.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-size:11pt;">Die  		Grundsicherungsstellen werden zukünftig die Ordnungsmäßigkeit der  		Durchführung von Arbeitsgelegenheiten sicherzustellen haben, da  		andernfalls nicht auszuschließen ist, dass Pflichtaufgaben auf Kosten  		der Grundsicherung für Arbeitsuchende durchgeführt und reguläre  		Arbeitsplätze durch Eingriffe in den Wettbewerb verdrängt werden. Die  		maßgeblichen Teile des Fallmanagements dürfen als Kernaufgabe der  		Vermittlungstätigkeit nicht Maßnahmeträgern übertragen werden. Pauschale  		Zuschüsse an Maßnahmeträger können erst nach Prüfung der zu erwartenden  		Kosten und unter Berücksichtigung etwaiger Einnahmen geleistet werde.  		Schließlich sind die Eingliederungsaktivitäten während der Maßnahmen zu  		verstärken (Ziff. 3).</span></p>
<p align="justify"> 		<span style="font-size:11pt;"> 		<a href="http://www.ein-euro-job-handbuch.de/stoffsammlung/Bericht%20Bundesrechnungshof.pdf" target="_blank"> 		Bericht des Bundesrechnungshofs (Volltext) </a></span></p>
</blockquote>
<p align="justify">&nbsp;</p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Ein-Euro-Job: Hamburger Studie  		sieht Instrument gescheitert</strong></font> 			<font face="Arial"> </font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">  </font></p>
<p><font face="Arial">Hamburg hat als erstes Bundesland  		eine umfassende Studie zu Ein-Euro-Jobs vorgelegt.<br />
Demnach ist der  		erhoffte Erfolg nicht eingetreten. Ein von der Diakonie bestelltes  		Rechtsgutachten<br />
kommt zu dem Schluss, dass die Hamburger Vergabepraxis  		gegen das Sozialrecht verstößt.</font> 	 		<font face="Arial"></p>
<p>Der Bericht in ganzer Länge ist als pdf-Datei zu erhalten über die  		Website der FH Hamburg<br />
oder 		<a href="http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/wirtschaft-arbeit/broschueren/bericht-agh-pdf,property=source.pdf"> 		hier ! </a></font></p>
<p><font face="Arial"> 	<a href="http://www.fr-aktuell.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=930303&amp;" class="AttributeUrl"> 		FR online &#8211; Politik</a>  		</font></p>
<ul>
<li>
<h1 align="justify"><font face="Arial" size="3">1-Euro-Jobs und andere  	Zahlenspielereien</font></h1>
</li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">Ernst-Erich Lange 19.06.2006</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial">Ein Viertel der Stellen verstoßen  	gegen die gesetzlichen Anforderungen: Die Arbeitslosen werden für  	Tätigkeiten eingesetzt,die nicht im öffentlichen Interesse, nicht zusätzlich  	oder nicht wettbewerbsneutral sind. Bei weiteren 50 Prozent der untersuchten  	Fälle konnte erst gar nicht geprüft werden, ob die Stellen dem Gesetz  	entsprechen: Die Vermittler hätten keine verlässlichen Kenntnisse gehabt,  	was ihre Arbeitslosen in diesen Ein-Euro-Jobs überhaupt tun. Die 	<a href="http://www.zeit.de/2006/23/Ein-Euro-Jobs-neu_xml"> 	Zeit</a>  	zum Bericht des Bundesrechnungshofs </font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22899/1.html" class="AttributeUrl"> 	TP: 1-Euro-Jobs und andere Zahlenspielereien</a>  </font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><span class="normTxt"><strong>Wohlfahrtsverbände ziehen positive Bilanz</strong></span></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"><span class="normTxt"><br />
Die deutschen Wohlfahrtsverbände haben unterdessen eine positive Bilanz des      Einsatzes von Ein-Euro-Jobbern gezogen. Sie beklagten in einer Umfrage der      &#8222;Berliner Zeitung&#8220; aber zugleich Probleme in der Zusammenarbeit mit den      Arbeitsgemeinschaften aus Kommunen und örtlichen Arbeitsagenturen.</p>
<p>Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes      (DPWV), Ulrich Schneider, sagte dem Blatt, man sei mit den eingesetzten      Ein-Euro-Jobbern sehr zufrieden und wolle weitere einstellen. Allerdings      seien bislang überwiegend Personen eingesetzt worden, die sich freiwillig      gemeldet hätten. Mit Arbeitslosengeld-II-Empfängern, die von den      Arbeitsgemeinschaften zugeteilt würden, gebe es dagegen kaum Erfahrung.</p>
<p>Auch beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist man mit den      Ein-Euro-Jobbern zufrieden. &#8222;Die Leute machen ihre Sache gut. Es gibt wenige      Fälle, in denen wir negative Erfahrungen gemacht haben&#8220;, sagte die      Referentin für Sozialpolitik Andrea Beate Müller.</p>
<p></span></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><span class="normTxt"><strong>Fehlende Unterstützung der Behörden</strong></span></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"><span class="normTxt"><br />
Der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, zog ein      positives Fazit, kritisierte jedoch die fehlende Unterstützung der Behörden.      &#8222;Die Arbeitsgemeinschaften stellen oft zu geringe Beträge zur Qualifizierung      und Betreuung der Ein-Euro-Jobber zur Verfügung&#8220;, sagte er. Genaue Zahlen      über die bei ihnen eingesetzten Ein-Euro-Jobber liegen den      Wohlfahrtsverbänden noch nicht vor.</p>
<p>Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) gab es im März bundesweit      114.000 Ein-Euro-Jobber. DPWV-Hauptgeschäftsführer Schneider sagte, der      Verband könne noch 15.000 einstellen. Wegen der stockenden Vermittlung      dürften es jedoch &#8222;in diesem Jahr weit weniger werden&#8220;. Die AWO liegt      hingegen über ihren eigenen Erwartungen. &#8222;Wir hatten für dieses Jahr mit      2500 gerechnet&#8220;, sagte Müller, &#8222;es sind jetzt schon deutlich mehr.&#8220;      Caritas-Generalsekretär Cremer zeigte sich zuversichtlich, die geplanten      4.000 Ein-Euro-Jobs bis Jahresende besetzen zu können.</span></p>
<p><span class="teaserThema">Adresse:</span> <span class="boxTxt">http://www.n-tv.de/357478.html</span> 	</font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"> 	<strong>Ergebnisse einer Umfrage zum Arbeitsamt und zu Ein-Euro-Jobs</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">Mag Wompel und Ralf Pandorf stellen die Ergebnisse  		einer online durchgeführten Umfrage dar, an der sich 664 Personen  		beteiligt haben.</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial">Aus der Zusammenfassung: &#8222;Mit Ein-Euro-Jobs hat die  		Hälfte unserer Umfrageteilnehmer/-innen Erfahrung gemacht, während  		reguläre Stellenangebote noch nicht einmal jedem zehnten  		Umfrageteilnehmer/-in unterbreitet wurden. Hinsichtlich der  		Ein-Euro-Jobs decken sich die Umfrageergebnisse weitgehend mit den  		Ergebnissen der „schwarze Schafe“-Sammlung der  		Ein-Euro-Job-Einsatzstellen sowie sonstigen vorliegenden Informationen.  		Die Erwerbslosenindustrie richtet sich offensichtlich dauerhaft auf  		diese profitablen Arbeitskräfte ein und macht sich weder die Mühe der  		Einweisung und Qualifizierung, noch der Versprechen der dauerhaften  		Übernahme. </font></p>
<p align="justify"><font face="Arial">Trotz gerichtlich bestätigter Mitbestimmungsrechte  		der Arbeitnehmervertretungen der Ein-Euro-Job-Anbieter und obwohl  		mittlerweile auch ver.di zur Einhaltung der Zusätzlichkeit drängt,  		besteht nicht nur nach den vorliegenden Untersuchungsergebnissen der  		Eindruck, dass hier der Druck auf eine aktive Interessenvertretung  		verstärkt werden muss.&#8220;</p>
<p><strong> 	<a href="http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/as_auswertung.pdf" target="_blank">Auszug aus dem Schwarzbuch Hartz IV 	</a></strong></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Erfahrungen und mögliche  	Umsetzungsformen im Zusammenhang mit der Gestaltung von  	„Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante“</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"><br />
Im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung wird unter dem  	Instrument der Arbeitsgelegenheiten zumeist die so genannte MAE-Variante  	(„Zusatz- oder 1-€-Job“) verstanden und auch umgesetzt. Aus dem SGBII lässt  	sich jedoch noch eine zweite Variante ableiten, die wesentlich weniger  	verbreitet ist und z.B. im Zusammenhang mit möglichen Einsatzfeldern  	größeren Spielraum bietet. Um über mögliche Umsetzungsformen zu informieren,  	hat die bag arbeit verschiedene Träger zu ihren Erfahrungen mit der  	Entgeltvariante befragt.<strong></p>
<p></strong></font> 	<a href="http://www.bagarbeit.de/site/data/Auswertung_Befragung_AGH_Entgelt_060720.pdf"> 	Fundstelle</a></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Millionengrab</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	Wer verdient an den Ein-Euro-Jobs?</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/sgpaia/index.html" class="AttributeUrl"> 	REPORT MAINZ | SWR.de</a>  –  <span class="PubAttributeText">www.swr.de/&#8230; 	</span></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Mehr Ein-Euro-Jobs als Folge der  	Einsparungen bei Eingliederungshilfen ?</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"> Im Streit um drohende Mehrkosten bei  	der Arbeitsmarktreform planen Union und SPD in diesem Jahr keine weiteren  	Einsparungen beim Arbeitslosengeld II (ALG II). Darauf einigten sich heute  	Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und sein SPD-Kollege Struck. Beim  	ALG II würden 2006 zwar Mehrkosten von einer Milliarde Euro erwartet. Dafür  	würden aber andere Arbeitsmarkt-Mittel umgeschichtet &#8211; beispielsweise durch  	Minderausgaben bei den sogenannten Eingliederungsmaßnahmen.</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,418814,00.html" class="AttributeUrl"> 	Fundstelle</a></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Wohlfahrtsverbände als Gewinner bei  	Ein-Euro-Jobs</strong> </font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">Für jeden Ein-Euro-Jobber erhalten die  	Verbände von den Arbeitsagenturen bis zu 500 Euro pro Monat. Häufig fließt  	mehr als die Hälfte davon als &#8222;Regie- und Betreungskosten&#8220; oder als  	&#8222;Qualifizierungsaufwendungen&#8220; in ihre Kassen. Das summiert sich, und das  	erklärt auch die in dem Brief angesprochene Forderung, die &#8222;Anreize zur  	Arbeitsaufnahme&#8220; zu erhöhen.</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.freitag.de/2006/21/06210201.php" class="AttributeUrl"> 	Fundstelle</a></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Rechtswidrige Stellen für  	Ein-Euro-Jobs </strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">Rund 90 Prozent der 1-Euro-Jobs im  	öffentlichen Dienst in Berlin seien rechtswidrig, weil sie reguläre Arbeiten  	betreffen, schätzt Uwe Januszewski vom Hauptpersonalrat des Landes Berlin.</p>
<p>An Berlins Schulen betreuen 1-Euro-Jobber an Schulen die Bibliotheken,  	gestalten Internetseiten oder unterstützen die Lehrer bei der Betreuung  	verhaltensauffälliger Kinder.</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://hartz.blogg.de/index.php?cat=Ein-Euro-Jobs" class="AttributeUrl"> 	Fundstelle</a>  </font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Jeder vierte Ein-Euro-Job nicht  	korrekt</strong> </font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"><br />
Kritisiert werden vom Rechnungshof auch die gemeinnützigen Ein-Euro-Jobs.  	„Bei fast einem Viertel der geprüften Maßnahmen mit Arbeitsgelegenheiten  	lagen die Förderungsvoraussetzungen nicht vor&#8220;, heißt es in dem Bericht. Die  	Tätigkeiten seien nicht im öffentlichen Interesse, nicht zusätzlich oder  	nicht wettbewerbsneutral gewesen. Bei weiteren 50 Prozent der geprüften  	Fälle hätten die Vermittler keine verlässlichen Kenntnisse über die Inhalte  	gehabt. Im vorigen Jahr hätten knapp 630 000 Arbeitslose einen Ein-Euro-Job  	aufgenommen.</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://focus.msn.de/politik/deutschland/bundesrechnungshof_nid_29307.html" class="AttributeUrl"> 	Bundesrechnungshof</a></font></p>
<ul>
<li>
<h2 align="justify"><font face="Arial" size="3">Ein-Euro-Jobs geraten außer  	Kontrolle </font></h2>
</li>
</ul>
<h4 align="justify"><font face="Arial">Die Kommunen machen mit den  	Zusatzjobs gute Geschäfte. Doch viele Firmen verlieren Aufträge</font></h4>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.wams.de/data/2005/04/10/671358.html" class="AttributeUrl"> 	Fundstelle</a>  </font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Untersuchung zu dem Einsatz von  	Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung im PARITÄTISCHEN  	Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"><br />
<a href="http://www.paritaet-berlin.de/upload/download/2215_niproschke.pdf"> 	Fundstelle</a> </font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Entmutigende Bilanz</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">Nach einer Stellungnahme des  	Caritas-Verbandes haben sich die Ein-Euro-Jobs als Jobmotor bzw.  	Einstiegshilfe in den ersten Arbeitsmarkt als untauglich erwiesen. Den  	Sprung in eine feste Anstellung schafften lediglich ca. 5 % der  	Ein-Euro-Jobber. Dies sei eine entmutigende Ausbeute, so der Caritasverband.</font></p>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://chronist.blogg.de/eintrag.php?id=101" class="AttributeUrl"> 	Ein-Euro-Job-Bilanz der Caritas ist entmutigend [Kunterbunte Stöberkiste –  	Das Infotainment-Portal]</a>  –  <span class="PubAttributeText"> 	chronist.blogg.de/&#8230; </span></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Anforderungen für gemeinnützige und  	zusätzliche Arbeitsgelegenheiten im Rahmen </strong></font><font face="Arial"><strong>der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II)</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.skf-zentrale.de/html/eckpunkte_skf.html" class="AttributeUrl"> 	Eckpunkte SkF</a>  </font></p>
<ul>
<li><strong><font face="Arial">Ein Jahr Hartz IV – Eine bremische  	Zwischenbilanz</font></strong></li>
</ul>
<blockquote>
<p align="justify"><font face="Arial">Dabei läuft das Programm der  		1-Euro-Jobs relativ reibungslos. Überwiegend werden diese Jobs nicht als  		Zwangsmaßnahme begriffen. Eher ist die Nachfrage größer als das Angebot.  		Diese Jobs bieten eine Chance, das schmale ALG II aufzustocken, was  		insbesondere junge Menschen nutzen. 1-Euro-Jobs bieten auch einen –  		zeitlich begrenzten – Weg aus der sozialen Isolation, insbesondere für  		Alleinstehende. Und natürlich begreifen auch viele diese Jobs als  		Qualifikationsmöglichkeit und als Türöffner zu einer weiterführenden  		Perspektive, wobei gerade diese Hoffnungen weitgehend enttäuscht werden.  		Bislang veröffentlicht die BAGIS dazu keine Erfolgsstatistiken –  		offensichtlich gibt es hier auch wenig zu vermelden. Was angesichts der  		Konstruktion der 1-Euro-Jobs auch nicht verwundert: Häufig werden ganze  		Kolonnen zu Trägern abgeordnet, die im zweiten Arbeitsmarkt angesiedelt  		sind und von ihrem Charakter her keine weiterführende Job-Perspektive  		anbieten können. Nicht viel anders sieht es bei sozialen Trägern aus,  		die auf Grund der Krise öffentlicher Haushalte ihre Beschäftigten-Zahlen  		reduzieren mussten und die entstandenen Lücken mit 1-Euro-Jobbern  		notdürftig zu stopfen versuchen. Die starke und nicht befriedigte  		Nachfrage nach Ein-Euro-Jobs spiegelt nicht nur die materielle und  		psychosoziale Not, sie zeigt auch den massiven Wunsch nach Arbeit, der  		mit „Abzocker-Kampagnen“ stets in Abrede gestellt wird. Ein-Euro-Jobs  		sind nicht sozialversicherungspflichtig und begründen keine Ansprüche,  		z.B. auf Arbeitslosengeld. Aus ihnen entsteht kein Anspruch auf  		betriebliche Sozialleistungen. Es gibt keine Lohnfortzahlung im  		Krankheitsfall, keinen Kündigungs- oder Mutterschutz, keine  		Interessenvertretung durch Betriebs- oder Personalräte. Würden dagegen  		die Mittel von vier Ein-Euro-Jobs, inclusive der 500 Euro die die Träger  		pro Teilnehmer und Monat erhalten, zusammengenommen, dann könnten damit  		drei sozialversicherungspflichtige und armutsfeste Arbeitsplätze mit  		einem Netto von 1.100,00 Euro monatlich geschaffen werden. Diese  		Perspektive ist anzustreben.</font></p>
</blockquote>
<p align="justify"><font face="Arial"> 	<a href="http://www.arbeitnehmerkammer.de/download/interessenvertretung/sozialpolitik/jakubowski_hartz_bilanz_.pdf" target="_blank"> 	Fundstelle im Internet</a></font></p>
<ul>
<li><font face="Arial"><strong>Erste Erfahrungen der Caritas mit Ein-Euro-Jobs</strong></font></li>
</ul>
<p align="justify"><font face="Arial">Günter Däggelmann beschäftigt sich in einem Beitrag für die Zeitschrift  	Soziale Sicherheit (2/2006, S.68ff) mit den Erfahrungen eines Jahres und  	kommt zu folgendem Ergebnis: </font></p>
<blockquote>
<p align="justify"><font face="Arial"><em>Es fehlen die regulären Arbeitsplätze. Die  		Vermittlung Zusatzjobbern in den ersten Arbeitsmarkt angeführten ersten  		Erhebung des DCV bei durchschnittlich 4,6 Prozent. Sollte sich im Laufe  		dieses Jahres der Eindruckverfestigen,dass Zusatzjobs nur in  		Ausnahmefällen zu Anstellung im ersten Arbeitsmarkt führen, dann  		arbeitsmarktpolitische Instrument der Arbeitsgelegenheiten zu justieren.  		Für diesen Fall sprechen gute die Zusatzjobs zu begrenzen auf so  		genannte Betreuungskunden, also auf Menschen mit multiplen  		Vermittlungshemmnissen.Bei diesen Menschen ist sichergestellt,dass die  		Probleme der Verdrängung Wettbewerbsverzerrung nicht gegeben sind. Alle  		anderen Menschen, denen im Wesentlichen nichts anderes fehlt als ein  		bezahlter Arbeitsplatz,andere Instrumente integriert werden, wie  		Absenkung der Lohnnebenkosten im Niedriglohnbereich oder ,,aktivierender  		Sozialhilfe&#8220;. Diese Maßnahmen haben größere Chancen, die Brückenfunktion  		zum ersten Arbeitsmarkt sicherzustellen den Staat biiliger als die  		Zusatzjobs</em></font></p>
</blockquote>
<p align="justify"><font face="Arial"><a href="http://www.ein-euro-job-handbuch.de/stoffsammlung/dcverfahrungenmit1eurojobs.pdf" target="_blank"> 	Volltext</a></font></p>
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