1-Euro-Job-Blog

März 1, 2007

Verbände

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Stellungnahmen und Leitlinien von Verbänden


  • Forderung nach einem „ehrlichen 2. Arbeitsmarkt“

In die laufenden Vorarbeiten der Regierungskoalition zu erneuten Änderungen der Hartz-IV-Gesetze im Jahr 2007 bringt der DGB zusammen mit einigen Wohlfahrtsverbänden die Forderung nach einem „ehrlichen 2. Arbeitsmarkt“ anstelle der ausufernden Ein-Euro-Jobs ein. Die Stellungnahme ist nachfolgend zum Herunterladen angefügt.

Stellungnahme zum 2. Arbeitsmarkt

„Eine Arbeitsgelegenheit kann für die unter 25-Jährigen ein sinnvolles Instrument sein,wenn sie als ein Modul in einem Hilfeplan im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung in einem längerfristigen Integrationsprozess verstanden wird, dessen Ziel die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt ist („Brückenfunktion“).“

Download des pdf-Dokuments

In Kassel hat die Geschäftsführung der AWO im Bund und in den Ländern im Januar 2005 eine Selbstverpflichtungserklärung zu den Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung („Zusatzjobs“) verabschiedet

Die Umsetzung des SGB II ist zur Zeit in vollem Gange. Im Fokus der Diskussion steht vor allem die öffentliche Beschäftigung gemäß § 16 Abs. 3 SGB II. Die AWO hat ihre Position und ihre Vorstellungen dazu kurz zusammengefasst.

Auf die Einhaltung von besonderen Grundsätzen für Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung („Zusatzjobs“) haben sich die Geschäftsführer der AWO Landes- und Bezirksverbände mit einer Selbstverpflichtungserklärung verständigt. Seit dem 1.1.2005 werden die Arbeitsgelegenheiten für Empfänger/innen von Arbeitslosenhilfe angeboten.

Die Positionsbestimmung ist das Ergebnis einer breiten Diskussion mit der Landeskirche und den Mitgliedern des Diakonischen Werkes, in der die Auswirkungen der Beschäftigung gegen Mehraufwand für die Gesellschaft, die betroffenen Erwerbslosen, aber auch für die Einrichtungen der Diakonie und Landeskirche sowie für die Mitarbeitenden in den Blick genommen wurden.

Das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck e.V. (DWKW) hat Empfehlungen für seine Mitglieder vorgelegt, die in ihren Einrichtungen Ein-Euro-Jobs anbieten wollen. Nicht die Nutzung billiger Arbeitskräfte, sondern die Förderung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern (Alg II) soll im Vordergrund stehen.

Eine Handreichung für Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Job-Center. Erstellt von einer gemeinsamen              Arbeitsgruppe des Paritätischen Gesamtverbands und des FDR1. Abgestimmt innerhalb des Paritätischen Arbeitskreises Suchtfragen (AKS)

Fachgruppe Soziale-, Kinder- und Jugendhilfe beim ver.di Bezirk Hamburg

Bielefelder Arbeitskreis „1-Euro-Jobs und gemeinnützigen Organisationen“

Stellungnahme des DGB Thüringen* zur Schaffung von „Arbeitsgelegenheiten“ nach SGB II

Verdi Bremen vom 26.1.2005

Keine Freiwilligkeit für Aufnahme einer öffentlichen Beschäftigung, sondern Verpflichtung
gegenüber Solidargemeinschaft.

  • „Ein-Euro-Job bedeutet häufig das Gegenteil von Fördern“   (28.04.2006)

Paritätischer Wohlfahrtsverband hält Vorschläge zur Hartz IV-Optimierung für lebensfremd. Ein Gespäch mit Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Evangelischer Pressedienst epd spezial 17/2006

  • SoVD: Das Gesetz gegen Rentenkürzung ist ein Täuschungsmanöver   (08.02.2006)
    Anlässlich des BMAS-Gesetzentwurfs gegen Rentenkürzung fordert Adolf Bauer, Vorsitzender des Sozialverbands Deutschland, Ein-Euro-Jobs nicht in die Berechnung der Lohnsumme und damit Rentenhöhe einzubeziehen.

Sozialverband Deutschland Pressemitteilung

  • Merkblatt zur Fortsetzung der Bund-Länder-Initiative zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit Älterer durch Förderung von bis zu dreijährigen Zusatzjobs
    Informationen zur Zielgruppe, Laufzeit und Mittelbewirtschaftung der Initiative, bei der Arbeitsgelegenheiten für Ältere gefördert werden.

    Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 


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